Aus meiner Arbeit

Meine Arbeit ist „weitergereichte Agronomie“:

zum Beispiel:

  • Umsetzung der empfohlenen Düngung, mineralisch und organisch
  • Anbau von Gründüngungen zwischen und in den Erntekulturen
  • Einstellung der Werkzeuge und Maschinen zur Flächenrotte, Unterbodenlockerung und Saat
  • Rotte des Grünmaterials auf der Fläche geeignet lenken
  • Spatenprobe und einfache Tests der Bodeneigenschaften
  • Beiwuchs vermeidende Maßnahmen vorschlagen
  • Blattsaft mit dem Refraktometer testen und vitalisierende Behandlungen vorschlagen
  • Ursachen von Pflanzenkrankheiten feststellen und beheben
  • Vermeidung von Bodenschäden

Spaten und Sonde, Auge, Hand und Nase sind Ihre wichtigsten Werkzeuge zur Bodenbeurtei-lung. Beurteilen Sie so die Wirkung Ihrer Maßnahmen! Stellen Sie mit einfachen Tests fest, ob die Bodenbiologie Ihnen hilft oder abwesend ist. Sie haben nur eine Ernte pro Jahr, Ihr „grüner Daumen“ kann so während des Anbaues - nicht erst mit der Ernte - trainiert werden!

„Unkräuter“ sind Wegzeichen der Natur, sie repariert damit eine gestörte Bodenbiologie. Bringen Sie mit einfachen Anbau- und Kulturmaßnahmen die Lebenswelt des Bodens wieder ins Gleichgewicht - und das „Unkraut“ wird harmlos oder verschwindet sogar! Das ist Präzi-sionslandwirtschaft aus biologischer Sicht. „Unkraut“ - „bekämpfen“?

Die Kultur ist ertragreich, wenn sie während des Wachstums möglichst wenig Streß erlebt hat. Streß drückt immer den wichtigsten Lebensprozeß, die Photosynthese. Das begrenzt den Ertrag  - und die Energieversorgung für das Bodenleben! Aus diesen zwei Gründen ist der Blattsafttest mit dem Refraktometer der neue, aber wichtigste Teil der Bestandesbonitur geworden. Lernen Sie eine neue Sicht auf das Pflanzenwachstum kennen!

Man freut sich nur einmal - eine gut stehende Kultur ist noch nicht im Lager oder auf dem Konto. Krankheiten sind Folgeschäden von Wachstumsstörungen, meist von Mangel- oder überschüssiger Ernährung. Die Pflanze nimmt Nährstoffe in enger Zusammenarbeit mit der Bodenbiologie auf, klemmt da was, sehen Sie das Problem schon Wochen vor dem Ausbruch an einfachen Blattsaft- und Bodenparametern kommen! Sie können in der Latenzphase mit vitalisierenden Maßnahmen gezielt gegenwirken, anstatt auf die ersten Symptome zu war-ten!

Bodenschäden, oft die Folge von Kompromissen, können mit Anbaumaßnahmen reduziert werden. Was sich vermeiden läßt, muß aber nicht behoben werden. Auch dieses Thema um-faßt meine Arbeit.

Direktsaat

Ist ein Säverfahren, kein regeneratives Anbausystem.

Die Saat mit < 50% bewegter Bodenoberfläche ist in einem dauerbegrünten, Kohlenstoff im Boden speicherndem Anbausystem sinnvoll und möglich. Am besten funktioniert es ohne Totalherbizide, weil deren bakterizide Nebenwirkung lang-anhaltend stört. Die Unterbechung des Shikimisäureweges in Mikroben und Pflanzen durch einen weit verbeiteten amerikanischen Wirkstoff unterbricht auch die Huminstoffbildung, so daß die Kohlen-stoffspeicherung mit dem „chemischen Pflug“ fragwürdig ist.

In der Praxis wird erfolgreich direkt gesät:

  • Ergänzen der Untersaat in den Stoppeln mit Zwischenfruchtgemengen
  • Einsaat von Untersaaten in Mais und Getreide
  • Güllesaat von Untersaat im Mais
  • Landsberger Gemenge in Stoppelsaat nach Wintergerste oder Raps
  • Stoppelsaat oder Schneidwerkssaat von Zwischenfrüchten bei der Mähdruschernte
  • Nachsaat im Grünland

Für einen sicheren „Reset“ der Schläge vor dem Anbau der neuen Erntekultur ist die Flä-chenrotte durch Schälung empfehlenswert. Ein Verzicht auf das flache Schälen begrünter Felder, dem Kontakt der oberirdischen Pflan-zenmasse mit Erde, führt zu hohen Veratmungsverlusten an Biomasse. Diese geht dem Bo-denstoffwechsel spürbar verloren und steht im Verdacht, das Klima zu belasten.

Starkniederschläge versickern schnell, wenn die oberirdischen Pflanzenmasse zur Rotte ge-bracht wird. Das ist einfach und kostensparend. Maßnahmen, die die Rotte verhindern, sorgen für Pfützen auf dem Acker. Dazu können herkömmliche Methoden und Technik aus dem begrünungsfreien Anbau führen!

Ein Bodenprofil sagt mehr als 1000 Zahlen!

Bewerten Sie die Wirkung Ihrer Maßnahmen! Ein Bodenprofil sagt mehr als 1000 Zahlen!

Spaten und Sonde, Auge, Hand und Nase sind Ihre wichtigsten Werkzeuge zur Bodenbeurteilung.

Spaten und Sonde, Auge, Hand und Nase sind Ihre wichtigsten Werkzeuge zur Bodenbeurteilung.

Boden und Pflanzen zeigen, wie Ihre Maßnahmen funktionieren

Boden und Pflanzen zeigen, wie Ihre Maßnahmen funktionieren - Sie können es mit allen Ihren Sinnen feststellen!

Pflanzen zeigen Ihnen, was sie lieben!

Pflanzen zeigen Ihnen, was sie lieben! Schärfen Sie Ihren Blick, die Signale der Pflanze „auszulesen“!

Ich suche mit Ihnen die Lösung, die zu Ihren Möglichkeiten passt.

Sie können im Betrieb anfallende organische Dünger aufarbeiten und wertvolle Stoffe zur Belebung Ihrer Böden schaffen - viel besser, als sie nur „rauszufahren“!

Ich suche mit Ihnen die Lösung, die zu Ihren Möglichkeiten passt.

„Alles Fertige wird angestaunt, alles Werdende wird unterschätzt.“

Friedrich Nietzsche